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Boehringer Ingelheim baute eine erweiterte Abwasser-
behandlungsanlage. IKS wurde mit dem Kunststoffbau/Montage beauftragt und konnte ca. 700 Meter PE-EL Rohre in kürztester Zeit verlegen.
Sanierung des Trinkwasserhochbehälters Schäferköppel mit SIMONA® PE lichtblau 340 Platten, sowie Installation eines Rohrleitungssystems aus SIMONA® PE/PP-H AlphaPlus® Rohren und Formteilen
Beim Heizelementschweißen findet das Anwärmen durch ein beschichtetes (PTFE) Heizelement statt. Die Wärmeübertragung ist wegen des direkten Kontaktes sehr viel intensiver als beim Warmgasschweißen; die Wärmeverteilung über dem Werkstoffquerschnitt ist günstiger, keine Werkstoffzone wird thermisch höher belastet als für das Schweißen erforderlich ist. Daher ergeben sich sehr spannungsarme Verbindungen.
Die Schweißung beim Heizelementschweißen findet dadurch statt, dass die erwärmten Berührungsflächen mit einem spezifischen Druck zusammengeführt werden und unter Druck abkühlen. Moderne Geräte sind mit einer Datenerfassung ausgestattet,die es erlaubt, Schweißparameter zu speichern und Schweißprotokolle auszudrucken.
Für die Schweißnahtgüte sind folgende Punkte ausschlaggebend:
Die Sauberkeit der zu verschweißenden Fügeteile und des Heizelementes ist auch beim Heizelementschweißen erstes und wichtigstes Gebot. Teflonfolien oder -beschichtungen erleichtern das Reinigen der Heizflächen und verhindern beim Anwärmen das Anhaften der Kunststoffe am Heizelement. Dies ist besonders für das Verschweißen von PVC notwendig.
In der Regel werden für Halbzeuge größerer Wanddicke niedrigere Temperaturen - innerhalb der Toleranzen - bei entsprechend längerer Einwirkzeit verwendet.
Die einwandfrei begradigten Schweißflächen werden gleichmäßig und vorgegebenen Drücken an das heiße Werkzeug gehalten, bis sich ein Wulst aufgeschmolzenen Materials zeigt.
Im nachfolgenden Teilstück der gesamten Taktzeit wird, um einen möglichst gleichmäßigen Wärmefluss im Material zu erzielen, der Anwärmdruck linear gegen Null verringert. Eine scharfe Temperaturgrenzzone zwischen plastischem und nichtplastischem Material wird vermieden. Spannungen werden abgebaut.
Für eine Schweißung mit hohem Schweißfaktor ist die schnelle Verbindung der zu verschweißenden Teile entscheidend. Dies gilt in besonderem Maße für PVC.
In der Zeit bis zum vollen Druckaufbau wird verhältnismäßig langsam der Druck linear ansteigend erhöht. Schlagartiges Einsetzen des vollen Fügedruckes würde das heiße plastische Material aus der Schweißzone herausdrücken. Ein ungenügender Schweißfaktor wäre die Folge.
Fügedruck und Abkühlzeit beim Heizelementschweißen richten sich nach der Materialart und Wanddicke. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur unter Fügedruck ist die volle Festigkeit der Schweißnaht erreicht. Das Teil kann der Maschine entnommen werden. Nicht mit Wasser oder Luft abkühlen (Spannungen).