Otto-Hahn-Straße 8
55218 Ingelheim
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Boehringer Ingelheim baute eine erweiterte Abwasser-
behandlungsanlage. IKS wurde mit dem Kunststoffbau/Montage beauftragt und konnte ca. 700 Meter PE-EL Rohre in kürztester Zeit verlegen.
Sanierung des Trinkwasserhochbehälters Schäferköppel mit SIMONA® PE lichtblau 340 Platten, sowie Installation eines Rohrleitungssystems aus SIMONA® PE/PP-H AlphaPlus® Rohren und Formteilen
Beim Heizelementmuffenschweißen werden Rohr- und Rohrleitungsteil überlappend geschweißt. Mit Hilfe eines muffen- bzw. stutzenförmigen Heizelementes werden beide Flächen auf Schweißtemperatur erwärmt und anschließend verbunden. Rohrende, Heizelement und Muffe sind maßlich so aufeinander abgestimmt, dass sich beim Fügen ein Fügedruck aufbaut.
Bei den Rohrdurchmessern
ist eine geeignete Schweißvorrichtung zu verwenden.
Die Verbindungsfläche des Rohres ist mit einem Schälwerkzeug spangebend zu bearbeiten. Hierbei sind die zu verwendenden Heizelemente nach DVS-Richtlinie 2208-1 zu berücksichtigen. Der Fitting ist innen mit einem Reinigungsmittel und saugfähigem, nicht faserndem Papier gründlich zu säubern.
Das Rohrende ist außen ca. 15° anzuschrägen auf
Bei allen Schweißungen ist danach eine Markierung für die Einstecktiefe auf den Rohrenden anzubringen.
Das Heizelementmuffenschweißen erfordert eine Beheizung der Schweißwerkzeuge auf 260 ± 10 °C. Die Temperaturkontrolle erfolgt mit einem schnellanzeigenden Oberflächen-Temperatur- bzw. IR-Meßgerät, ggf. unter Verwendung von Schmelzsalzen. Zum Anwärmen wird zunächst der Fitting bis zum Anschlag und dann das Rohr bis zur Markierung auf- bzw. eingeschoben. Die zu schweißenden Teile sind gemäß vorgegebener Zeitangaben zu erwärmen.
Nach Ablauf der Anwärmzeit sind Fitting und Rohr vom Heizelement ruckartig abzuziehen und ohne Verdrehen bis zur Markierung bzw. zum Anschlag zusammenzuschieben. Die gefügten Teile müssen entsprechend fixiert und abgekühlt werden.